Mailinglisten oder Bulkmail-Programme?
Wenn Sie E-Mail-Marketing betreiben möchten, haben Sie die Wahl zwischen zwei Konzepten: Die erste basiert auf sogenannten Mailinglisten-Systemen (z.B. Listserver oder Majordomo), die ursprünglich als Diskussionslisten entwickelt wurden. Interessenten können sich per E-Mail oder Webformular bei einer Mailingliste anmelden und der Mailinglistenbetreiber kann seinen Newsletter darüber versenden. Nachteil dieser Methode ist, dass nur die E-Mail-Adresse erfasst wird und personalisierte und grafische E-Mails nicht oder nur eingeschränkt möglich sind.

Praktikabler sind dagegen die sogenannten „Bulkmailer", Programme für den massenhaften Versand von personalisierten E-Mails. Leistungsfähige Bulkmail-Programme sind bereits für ca. 150 - 200 Euro erhältlich. Mit Ihnen können Sie Adressdaten aus verschiedenen Quellen importieren, HTML-E-Mails erstellen und als E-Mail-Serienbriefe versenden. Gute Bulkmailer sind in der Lage Anmeldungen neuer Newsletter-Abonnenten automatisch der Datenbank hinzuzufügen.

Eine weitere Möglichkeit der Newsletter-Versendung ist die des Listhosting oder Newsletterserver. Hier werden Ihre Newsletter und Adressenlisten von einem Online-Anbieter verwaltet, über dessen Server Sie Ihre E-Mails verschicken können. Teilweise nutzen diese Anbieter die oben vorgestellten Mailinglist-Systeme mit den genannten Nachteilen oder die Kosten sind relativ hoch. Problematisch ist dabei auch, dass die Adressen nicht mehr auf Ihren eigenen Systemen liegen.

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